Die Centovallibahn
1000 mm
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Neben den Gleisen des Bahnhofs Locarno befindet sich der Eingang der Centovallibahn
Juli 2003
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Elektrotriebzug der Baureihe ABe 4/6 steht in der Endstation
21. Juli 2002
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Die meterspurige Centovallibahn verbindet die schweizerische Locarno mit der in Italien gelegenen Stadt Domodossola, und damit auch beide grosse Alpentransversalen, die Gotthardbahn und die Bern-Lötschberg-Simplon-Achse durch Norditalien. So hat die 52 km lange Linie eine grosse Bedeutung sowohl im schweizerischen Inlandsverkehr, als auch im internationalen Verkehr, weil sie die schnellste Verbindung zwischen Tessin und Westschweiz, so wie der Haupstadt Bern sichert.
Die Centovallibahn wird durch zwei Eisenbahngesellschaften betrieben: auf der Schweizer Seite die FART (Ferrovie ed Autolinee Regionali Ticinesi), auf der Italienischer Seite die SSIF (Società subalpina di imprese ferroviarie). Beide Gesellschaften benutzen die Strecke, die Fahrzeuge gemeinsam, sie teilen sogar auch das Personal untereinander. Aus der Linie liegt ein 19 km langer Streckenabschnitt in der Schweiz (Locarno-Camedo), die verbleibende Strecke verläuft in Italien. Täglich 10 internationalen Zugpaare verkehren auf der Centovallibahn mit einer Fahrzeit von 1 Stunde 45 Minuten. Ausser diesen, fahren auch Regionalzüge: in der Schweiz auf den Relationen Locarno-Camedo und Locarno-Intragna, in Italien zwischen Re und Domodossola. Der Verkehr wird durch die in 1992 erworbenen modernen, elektrischen Niederflur-Doppeltriebwagen Baureihe ABe 4/6, die in den 50-er und 60-er Jahren gebauten Triebzüge der Baureihen ABe 6/6 und ABe 8/8, und die neuen Panoramatriebzüge der Ssif abgewickelt. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist 60 km/h.
1913 hat der Bahnbau begonnen. In dieser Zeit war eine Bahnlinie, die Maggiatalbahn zwischen Locarno und Ponte Brolla (und weiter bis Bignasco im Tal der Maggia) im Betrieb, so dass der Bau der neuen Linie bei Ponte Brolla begonnen hat. Die Arbeiten wurden ein Jahr später aus finanziellen Gründen und wegen dem Ausbruch des Krieges eingestellt. Erst 1921 konnten die Bauarbeiten fortgesetzt werden, und zwar aus zwei Richtungen. Beide Bautruppen haben sich im Frühling 1923 bei Santa Maria Maggiore (Italien) getroffen. Die fertige Linie wurde noch im selben Jahr am 25. November eröffnet. Die Bahn ist vom Anfang an mit 1200 V Gleichstrom elektrifiziert, nur während der Bauarbeiten wurden Dampflokomotiven eingesetzt. Das schwierige Gebirgsterrain konnte mit 34 Tunneln und 83 Brücken aber ohne Zahnstange bewältigt werden. Der maximale Höhengewinn beträgt 638 m. Niedrigster Punkt der Bahn ist Station Locarno, die mit 196 m sie niedrigst gelegener Bahnhof der Schweiz ist, der höchste Punkt liegt bei Santa Maria Maggiore auf Seehöhe 836 m. Am Anfang hatte die Centovallibahn eine gemeinsame Endstation mit der Strassenbahn von Locarno (eingestellt im Jahr 1960) und mit der Maggiatalbahn (eingestellt: 1965) auf dem Piazza della Stazione, dem Bahnhofplatz von Locarno. Die heutige unterirdische Strecke zwischen der Endstation und der Station San Martino wurde von 1983 bis 1990 gebaut. Eine insgesamt 2791 m lange Tunnelstrecke ist entstanden, mit zwei Haltestellen (San Antonio, Solduno) ausser der Endstation. Der erste 1512 m lange Abschnitt (Locarno - San Antonio) wurde mit bergmännischer Methode gebaut, der verbleibende Teil (San Antonio-Solduno-San Martino) entstand im Tagbau.
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Hier kommt der Zug aus dem Tunnel heraus nach Solduno...
Juli 2002
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...und kommt sofort in die Station San Martino an
Juli 2002
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Ein nach Locarno fahrender Zug, der Elektrotriebzug ABe 4/6 54 kommt an
21. Juli 2002
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Das abzweigende Gleis führt heute zu einer Remise. Danach verläuft die Centovallibahn im Tal der Melezza weiter.
21. Juli 2002
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Jemand schwimmt zwischen den Felsen
21. Juli 2002
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Die Brücke, von der die Station ihren Namen gewonnen hat, befindet sich unmittelbar nach der Station. Tief unter der Brücke fliesst die Maggia, die ganz oben, in der Nähe des St. Gotthard-Tunnels entspringt, und zwischen Ascona und Locarno in den Lago Maggiore mündet.
Hier verläuft die Strecke einige hundert meter lang nach Norden, der Fluss kreuzt sie in Ost-West-Richtung. In Richtung Domodossola abgefahren, folgt die ehemalige abzweigung der Maggiatalbahn der Brücke. Die Maggiatalbahn, auf der überwiegend Güterverkehr abgewickelt wurde (auf der Centovallibahn war dieser nie bedeutsam), wurde 1965 eingestellt und abgebaut. Noch mehrere Brücken und Tunnel erinnern an sie. Das Interessante an der 1907 gebaute Linie war die seitlich, nach dem System Oerlikon verlegte Oberleitung.
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Durchfahrt auf dem Isorno-viadukt. Dieser Stahlwerkviadukt ist 75 m hoch und 128 m lang.
30. Juli 2006
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Ein Zug (ABe 8/8 mit zwei Wagen) fährt durch den Isorno-Viadukt bei Intragna in Richtung Locarno
21. Juli 2002
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Ein Zug (ABe 8/8 mit zwei Wagen) fährt durch den Isorno-Viadukt bei Intragna in Richtung Locarno
21. Juli 2002
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Und fährt Richtung Ponte Brolla weiter
21. Juli 2002
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Station Intragna
21. Juli 2002
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Station Intragna
21. Juli 2002
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Der Ruinacci Viadukt aus dem Zugfenster
30. Juli 2006
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Der Ruinacci Viadukt bei Camedo
21. Juli 2002
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Der Ruinacci Viadukt bei Camedo
21. Juli 2002
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Der Ruinacci Viadukt bei Camedo
21. Juli 2002
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Das Gestein an meiner Fotostelle
21. Juli 2002
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Bahnhof Camedo
21. Juli 2002
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Bahnhof Camedo
21. Juli 2002
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Camedo ist die letzte Station vor der Italienischen Grenze. Die Grenzstation ist Ribellasca. Nach der Grenze ändert sich der Name des Tales in dem die Bahn führt: aus Centovalli wird Val Vigezzo, und der Zug heisst hier schon Vigezzina statt Centovallina. Sogar der Fluss wird männlich. Ihr neuer Name lautet Melezzo.
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Bahnhof Re. Ein Elektrotriebzug der Baureihe ABe 8/8 der SSIF kommt aus Richtung Schweiz an.
21. Juli 2002
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ABe 4/6 64 wartet im Bahnhof
21. Juli 2002
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Auf der Hauptstrasse von Re
21. Juli 2002
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Im Fenster des Turmes lebt eine Blume
21. Juli 2002
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Die Basilika Madonna del Sangue
21. Juli 2002
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Die Basilika Madonna del Sangue
21. Juli 2002
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Die Basilika Madonna del Sangue
21. Juli 2002
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Die Basilika Madonna del Sangue
21. Juli 2002
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Die grösste Sehenswürdigkeit von Re ist die Basilika Madonna del Sangue (Blutende Madonna). Das Dorf wurde nach dem Zauber von 1494 ein Maria-Wallfahrtsort. In diesem Jahr hat ein Junge das Bild der Stillenden Madonna mit einem Stein angeworfen. Am nächsten Tag begann aus der Verletzung des Bildes Blut zu fliessen, und floss 20 Tage lang mit wechselnder Intensität weiter. In der am Anfang der 1600-er Jahren gebauten kleinen Kirche befindet sich ein wenig von diesem Blut in einer Ampulle.
Die alte Kirche scheint fast ein in die Seite der grossen Basilika geklebtes Schwalbennest zu sein, obwohl die Basilika erst später, zwischen 1922 und 1958 gebaut wurde.
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Die Basilika Madonna del Sangue
21. Juli 2002
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Die Melezzo bei Re
21. Juli 2002
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Sie wird von einer kleinen Brücke überspannt. Unten die schreckriche Tiefe...
21. Juli 2002
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Nach Re:
Ein ABe 6/6 kommt aus Richtung Domodossola
21. Juli 2002
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Ein ABe 8/8 fährt Richtung Masera mit 2 beiwagen - fotografiert aus dem von Trontano absteigenden Zug
30. Juli 2006
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Er ist in die Station Masera angekommen, und wartet uns ab
30. Juli 2006
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Zwei ABe 6/6 und ein alter ABDe 4/4 (?) steht vor dem Lokschuppen
30. Juli 2006
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Zwei ABe 6/6 und ein alter ABDe 4/4 (?) steht vor dem Lokschuppen
30. Juli 2006
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An einem andern Tag zeigt sich ein Panoramazug, Reihe ABe 8/8 P, gebaut von Officine Ferroviaire Veronesi und Skoda
7. August 2006
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Die unterirdische Endstation in Domodossola
21. Juli 2002
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Die Centovallibahn endet in einem kurzen Tunnel unter dem Bahnhof von Domodossola, 267 m hoch über dem Meer. Aus der im Jahr 1961 gebauten Unterführung kann man durch eine Treppe oder mit dem Aufzug zu den 12 Gleisen des Bahnhofs gelangen.
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